ProfiPrax Designseminar zum 20jährigen

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„Goldener Schnitt“

20 Jahre ProfiPrax Designseminar

Beitrag zur Eröffnung der Ausstellung EINBLICKE  im „Kunst im Turm“ Lippstadt, den 25.6.2017

#design #kunst #profiprax #KunstimTurm #Kultur #Kreativwirtschaft #Lippstadt

Sehr geehrter Damen und Herren,
liebe Lore Liebelt (Kunst im Turm),
lieber Herr Skowronski, (ProfiPrax Designseminar)
liebe angehenden Studentinnen und Studenten,

Vielen Dank, dass Sie mich gebeten haben, am heutigen Tag eine Beitrag zur Ausstellungseröffnung zu leisten. Das tue ich wirklich gerne.

Zum 20. Mal präsentieren sich heute Absolventen des Profiprax Designseminars mit Arbeiten, mit denen sie sich bundesweit an Hochschulen und Akademien für ein Designstudium beworben haben.

12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben direkt einen Studienplatz erhalten. Eine Traumquote angesichts der hohen Anforderungen und wenigen Studienplätzen.

In diesem Jahr sind es Arbeiten aus den Bereichen Fotodesign, (Innen-) Architektur, Kommunikationsdesign, Produktdesign und Illustrationsdesign. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für das Studium und einen erfolgreichen Start in den Beruf!

Profiprax: eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Aus der kleinen Idee jungen Menschen ein Gespür für Design zu vermitteln und ihnen bei der Wahl für den richtigen Studiengang Unterstützung zu bieten, hat sich im Laufe der Jahre ein professionelles und in unserer Region einzigartiges Lehrprojekt entwickelt.

Die Stationen sind 1997 im Bastertweg, ab 2002 in der Fleischhauer Straße und ab 2008 am Tonhüttenweg.

Seit 2012 ist Profprax in Lippstadt / Cappel ansässig, hat dort am Stift ein wunderschönes Haus bezogen und bietet bis zu max. 20 Plätze im Seminar an.

In den vergangenen 20 erfolgreichen Jahren haben viele hindert Schülerinnen und Schülern an Kursen und am Seminar teilgenommen. Viele haben hier den Grundstock für ein erfolgreiches Studium erhalten.

Profiprax: Das PROFI und das PRAX ist Programm

Im Mittelpunkt der einjährigen Ausbildung steht die Auseinandersetzung der Teilnehmer mit realistischen Aufgaben rund um das Thema Design. Großer Wert wird darauf gelegt, zu erkennen und zu verstehen, dass, Design, Kunst und Handwerk unterschiedlich gelagert sind.

Zunächst werden fundierte theoretische Grundkenntnisse vermittelt, um diese dann im praktisches, projektbezogenes Arbeiten im Seminar anzuwenden.

Neben Freihandzeichnen, Modellbau, Bildgestaltung, Fotografie und Kunstgeschichte hat sich das Fach „Design-Theorie“ zu einem festen Bestandteil entwickelt.

Exkursionen gehören fest zum Programm, der Besuch von Ausstellungen und Messen ist gesetzter Bestandteil des Seminars.

Ganz wichtig sind die Besuche der Hochschulen und der Hochschulorte – jede FH ist anders und lehrt unterschiedlich. Für die Schüler eine große Entscheidungshilfe.

Hinzu kommen regelmäßige Besuche von Firmen und Büros aus möglichst vielen Designsparten.

 

Profiprax: Vernetzung mit System

In 20 Jahren hat sich ein kreatives Netzwerk durch die Zusammenarbeit mit Schulen aus der Region, bis Hamm-Paderborn-Bielefeld, aber besonders Lippstadt und im Kreis Soest, entwickelt. Die Agentur für Arbeit fordert Profiprax regelmäßig zu Infoveranstaltungen, Weiterbildungs- und Studienberatung an.

 

Profiprax: Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft

Seit Ende der 80er Jahre entwickelte sich die Kultur- und Kreativwirtschaft zu einem der dynamischsten Wirtschaftszweige der Weltwirtschaft. Die Branche erzielte in 2015 einen Umsatz von schätzungsweise 150 Milliarden Euro. Ihr Beitrag zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung (Bruttowertschöpfung) in Deutschland betrug schätzungsweise mehr als 65 Milliarden Euro.

Damit ist sie vergleichbar mit den großen Industriesektoren Automobil, Maschinenbau, Chemie, oder der Finanzdienstleistungsbranche und der Energieversorgung.

Um so erstaunlicher ist, dass dieser Wirtschaftszweig in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie keine Rolle spielt.

Das liegt auch daran, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere von Freiberuflern in Klein- und Kleinstbetrieben geprägt ist und kaum Zeit für Vernetzung, Interessenvertretung und Lobbyarbeit zur Verfügung steht.

Kreativwirtschaftler sind überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert und beschäftigen sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen oder kreativen Gütern und Dienstleistungen.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist auch in Lippstadt mit ca. 120 Unternehmen und einer statistisch nicht erfassten Anzahl an Kleinstunternehmern eine relevante Wirtschaftsbranche und hat direkte Effekte auf den Arbeitsmarkt. Im Kulturhandbuch der Stadt sind insgesamt 328 Einträge vorhanden.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als eine der innovativsten Wirtschaftszweige, wenn es um die Bewältigung von Zukunftsfragen geht. Die Förderung von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor Ort verbessert die Chancen, dass sich große Unternehmen ansiedeln.

Alle Unternehmen aller Wirtschaftszweige, alle Medien, auch beispielsweise alle Sportvereine und da besonders der Profi-Sport und auch eine Stadtverwaltung sind auf das Wissen und das Können von Designern angewiesen.

Um sich vor Augen zu führen, wie tief dieser Berufszweig unseren Alltag bestimmt versuchen Sie „mal“ in Ihrem privaten Umfeld oder auch im öffentlichen Raum nach etwas Ausschau zu halten, das nicht bewusst gestaltet oder erhalten wurde. Sie werden feststellen, dass das sofort Einfluss auf Ihre Stimmung und Ihr Lebensgefühl hat.

 

ProfiPrax: Wirtschafts- und Standortfaktor

Kultur- und Künstlerförderung, sagt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, ist zugleich auch Wirtschaftsförderung.

Längst gilt das kulturelle Umfeld einer Region oder Kommune als entscheidender Standortfaktor bei der Ansiedlung von Unternehmen. Länder und Kommunen erkennen zunehmend die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft und richten Anlaufstellen für die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft ein.

Die Kulturentwicklungsplanung betrachtet die Kulturlandschaft trisektoral, also getragen von drei Säulen. Öffentlich bewusst sind die Kulturangebote der freien Träger und die Angebote der Kommune.

In Lippstadt werde ich mich in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung auf der Basis eines Gutachtens zur Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Stadt weiter dafür stark machen, diese dritte Säule verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Das, zusammengefasst, sind wahrlich gute Gründe, heute zum 20. von ganzem Herzen zu gratulieren.

Danke Ihnen, dass ProfiPrax als Kreativschmiede den Weg junger Menschen in die Welt des Designs professionell begleitet.

Danke Ihnen, das ProfiPrax auch über das Seminar hinaus mit Projekten und Ausstellungen wie hier in Zusammenarbeit mit Kunst im Turm oder dem Projekt „2 Wege – eine Idee“ zum Reformationsjahr im Stift Cappel das Lippstädter Kunstleben bereichert.

Und ganz persönlichen Dank Ihnen, Herr Skowronski, und Dir Dorothea Feldkamp, dass ein Fachdienstleiter Kultur „eben mal“ anrufen darf, um sich fortzubilden!

In diesem Sinne sind wir dankbar, dass sich ProfiPrax in Lippstadt wohl fühlt und in die Stadt ausstrahlt, sagen dem Designseminar noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“ und hoffen auf viele weitere designbegeisterte junge Menschen und weitere 20 erfolgreiche Jahre!!!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

HANSEartWORKS 2017 in Kampen

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HANSEartWORKS

Die Hansestadt Kampen war Gastgeberin des 37. Internationalen Hansetags vom 15. bis 18. Juni 2017. Bereits zum elften Mal in Folge wurde eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Rahmen des Projektes HANSEartWORKS präsentiert. 20 Künstlerinnen und Künstler aus 20 Städten aus 8 Ländern wurden von einer Jury ausgewählt, ihre Werke im Zentrum der Stadt zum Thema „Die Welt der Kontraste“ während des Internationalen Hansetags zu präsentieren. Gemeinsames Element war ein Überseecontainer, der den Rahmen für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema bildete. Hier gibt es ein paar persönliche Eindrücke der Ausstellung, an der folgende Künstler beteiligt waren:

Anne Deifuβ – Unna (DE)
Brynhild Winther – Bergen (NO)
Erik Alalooga – Viljandi (EE)
Eva Preckwinkel – Osnabrück  (DE)
Gregor Hinz – Rostock (DE)
Jacub Najbart – Krakow (PL)
Jacub Stojałowski – Gdansk (PL)
Laura van Eik – Doesburg (NL)
Leonardo and Eveli – Parnu (EE)
Matiass Jansons – Cesis (LV)
Oliver Petschauer – Greifswald (DE)
Rene van der Weerd – Kampen (NL)
Telma Lannoo – Brugge (BE)
Thomas Werner – Buxtehude (DE)
Torbjörn Limé – Visby (SE)
Ute Lübbe – Lübeck (DE)
Fred Calmets – LaRochelle (FR)
Karin Geiger – Neuss (DE)
Knut Kargel – Soest (DE)
Karin Ter Waarbeek – Deventer (NL)

Quelle: HANSEartWORKS auf www.hanse.org

2 x 3 macht 4

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widdewiddewitt und Drei macht Neune, ich mach‘ mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt ….

Hey Pippi Langstrumpf,

trallari trallahey tralla hoppsasa!: #postfaktische Grüße aus der neuen Welt.  Da nehmen einige EinflussReiche Deinen Text in Anspruch und behaupten, sie nehmen sich die Freiheit und machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. So war das nicht gemeint, oder? 

Wir Erwachsenen, befürchte ich, scheinen mal wieder im Sandkasten steckengeblieben zu sein, vermutlich eine Überdosis Krummelus: „….Was der sagt stimmt nicht, der hat mit Sand geschmissen, ich hole meinen großen Bruder, und wenn Du das nicht glaubst, dann verhaue ich Dich, glaub´mir. Außerdem ist das Recht auf meiner Seite, weil es in einem dicken Buch steht das nur für mich und meine Freunde gilt und ich das eben sowieso weiß und reich bin!“

Kreativität und Visionen  sind die eigentlichen Zeichen von Freiheit, so hat sich das  Astrid für Dich ausgedacht. Freiheit alleine aber reicht nicht, und wer sich ausschließlich darauf beruft, fährt das System vor die Wand. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, „Kopf, Herz und Hand“, „Legislative, Judikative und Exekutive“, „Kultur, Wirtschaft und Politik“ meinen alle das Gleiche. Nämlich ein Regelsystem, von dem wir annehmen, dass es das Wohl aller am ehesten gewährleistet. 

Immer müssen es alle drei Kräfte gleichberechtigt sein, nie reichen ein oder zwei. Glauben alleine reicht auch nicht, alles an der Wirtschaft festzumachen oder an der Politik endet auch sicher im Zusammenbruch. Und mit „Emotion“ klappt es erst recht nicht. Das öffnet der Willkür Tür und Tor, denn am einfachsten ist es natürlich, man behauptet irgendetwas, glaubt andere Gedanken nicht oder bringt Andersdenkene einfach gleich um. Ist ja leider nichts Neues. Am einfachsten ist auch noch, man haut auf Minderheiten ´rum, da ist der Widerstand naturgemäß am geringsten.

Die westliche Kirche hat auch ziemlich schnell bemerkt, dass sie mit einem Alleinherrscher nicht klar kommt und bemüht seit 1.500 Jahren Vater, Sohn und Heilgen Geist, um die Sache verständlicher zu machen.

Was wäre also, wenn wir in der Lage wären, uns nicht von einem Glaubensbekenntniss sondern durch den trefflichen Beweis überzeugen zu lassen, dass Kopf, Herz und Hand zu gleichen Teilen mitspielen? 

 Und nicht auf 50% auf das Jetzt oder das Gefühl von Freiheit vertrauen?

Und das im globalen Schwarm? 

Jaja, das ist ein weiter Weg in eine andere Welt. Und ob das funktionieren könnte? Mehrheitsentscheidungen sind keine Garantie, Reichtum und Einflussnahme durch Zahlungen nicht, auch nicht, wenn es sich „rechnet“. Vielleicht ist Geld sogar die größte Bremse. Gewalt hat niemals geholfen. Alles keine Garanten auf einen erfolgreichen Weg. 

Es braucht Erfindungen. Die Welt ist voll von Erfinder, so wie Du. Und es gibt Forscher die sagen, dass 98% aller Kinder als hochbegabt eingestuft werden müssten. Du bist also als Erfinderin in perfekter Gesellschaft :-).

Erfindungen haben schon immer die Welt durcheinandergebracht. Das Feuer, das Rad, Buchstaben, der Buchdruck mit beweglichen Lettern,  die Dampfmaschine, die Eisenbahn, der Computer. Alles Dinge, die am Anfang zu besonders heftigen Reaktionen geführt haben aber nach und nach zum Alltag wurden. Da müsste mal ein kluger Kopf forschen, ob sich tatsächlich nur die Erfindungen langfristig durchgesetzt haben, die zu gleichen Kräften Kultur, Wirtschaft und Politik verbunden haben.

Steve Jobs hat vor 10 Jahren etwas erfunden, was Dir sicher gefällt. Dein Smartphone. Da kann man nämlich nicht nur etwas  lesen und ist abhängig von der Interpretation des Autors, sondern man kann seine Freunde auf der ganzen Welt in Sekundenschnelle direkt fragen, ob das wohl stimmt, was man denkt, vergleichen und gemeinsam diskutieren. 

Dieser direkte Kontakt hätte bei Dir, bin ich sicher, auch ein paar Denkfehler über fremde Länder verhindert :-). 

Also andere einfach ohne Umweg direkt fragen!? Oder riesige Datenbestände in kurzer Zeit durchstöbern? Oder eine Datenbank erzeugen, in der jedes Abbild des gesamten Kosmos in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bereits errechnet ist? Früher unmöglich.

Aber damit umzugehen ist auch richtig anstrengend. Als die Bücher kamen, mussten auch erst alle Lesen lernen, das kostet Zeit und Kraft. Und da gibt´s immer auch wen, der gar nicht möchte, dass Du das lernst und genau weiß, warum das Teufelszeug ist.

Denn auch diese revolutionäre neue Kommunikationsform mit dem Smartphone passt nicht in gewachsene Strukturen und stellt sie allesamt existenziell in Frage. Als hätte man die Weltkulturen und die Religionen einmal mit dem Quirl durcheinandergerührt. 

Mit dieser neuen Freiheit umzugehen, ist die Herausforderung unserer Zeit. Da muss irgendwer etwas erfinden, das Deine Suchanfrage mit Kopf, Herz und Hand bearbeitet. 

Was passiert, wenn dies nicht gelingt hat man bei der Unesco als gemeinschaftlichen Text von 129 Mitgliedsstaaten schon 1982 so formuliert:

„Alle Kulturen sind Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit. Die kulturelle Identität eines Volkes wird durch den Kontakt mit den Traditionen und Wertvorstellungen von anderen erneuert und bereichert. Die Kultur ist der Dialog, der Austausch von Ideen und Erfahrungen und die Achtung anderer Werte und Traditionen; die Isolation lässt sie verfallen und absterben.“

Wer sich abschottet, stirbt. Das ist ganz natürlich. Wenn das so kommt, stehen uns sehr extreme Änderungen bevor. Wer stirbt schon freiwillig. Und der eine oder andere Unterzeichner hat sich den eigenen Untergang schon prognostiziert.

Steve Jobs hat für den Unesco-Text ein Werkzeug erfunden, um sich global zu erneuern. Jetzt müssen wir lernen, das auch richtig zu gebrauchen. Denn ein Zurück gibt es nicht.

So, es ist spät. Für Nordafrika, Syrien und viele andere Länder zu spät. Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Und da werden ab sofort ganz viele Langstrumpfs gebraucht, mit wohldosiertem Krummelus 🙂

Liebe Grüße auch an Astrid.

Dein Fan seit dem letzten Kondratjeff-Frühling 1964

 

An Tagen wie Diesel

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IMG_7101Ein Erinnerung von  Herrn Kant

Preußen, den 30. Septemb. 1784.

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude!

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen….

Zum Weiterlesen: Immanuel Kant: DigiBib: Was ist Aufklärung Quelle

 

Tenor, Tenöre am…

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IMG_5756Planen Sie vielleicht, ein Tenor-Ensemble zu gründen, dass für mitreißende Leidenschaft und unvergessliche Momente sorgt? Überlegen Sie, mit einem noch nie dagewesenen Highlight und einem ultimativen zu tiefst berührenden Erlebnis mit bis heute unerreichter Strahlkraft Geld zu verdienen? Gründen Sie die „11 Tenöre“ *. Bis dahin genießen Sie

die zwei Tenöre – die drei Tenöre – die vier Tenöre – die fünf Tenöre – die sechs Tenöre – die sieben Tenöre – die acht Tenöre – die neun Tenöre – die zehn Tenöre – die elf Tenöre – die zwölf Tenöre – die zwanzig größten Tenöre – die besten Tenöre aller Zeiten – die magischen Tenöre  die deutschen Tenöre – die drei jungen Tenöre – die kanadischen Tenöre – die amerikanischen Tenöre – die afroamerikanischen Tenöre – die chinesischen Tenöre – die italienischen Tenöre – die Schweizer Tenöre – die keltischen Tenöre – die sizilianischen Tenöre – die Königreich Tenöre – die Wiener Tenöre – die Texas-Tenöre – die internationalen Tenöre – die Tenöre des Karma – der schwarze Tenor – die Platin Tenöre – die Goldenen Tenöre – die Musical Tenöre – die Soul Tenöre – die Black Soul Tenöre – die Swing Tenöre – die ultimativen Tenöre – die Tenöre der königlichen Stadt – die grenzenlosen Tenöre – die entfesselten Tenöre – die undercover Tenöre – die toten Tenöre – die romantischen Tenöre – die Berliner Tenöre … … und fragen sich, warum es das mit Bässen, Alten und Sopranen nicht gibt :-).

Komm wir gehen Umwelt vergiften im Meer

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Rigaer Bucht

#NetzFund Hagen Rether hat in seinem aktuellen Programm „Liebe“ auf den Dieselverbrauch von Kreuzfahrtschiffen aufmerksam gemacht. Hab´ich erst so nicht geglaubt, stimmt aber. Bei der NABU gibt´s die passende Statistik, tendenziell mit klitzekleinem Hoffnungsschimmerchen.

nabu-ms-fond-web
NABU Aktion

Ich schlage vor, bei jeder Werbung für Kreuzfahrten mit ausgewiesenen Dreckschleudern wie bei Zigarettenschachteln vorzugehen: „Die Fahrt mit diesem Traumschiff verbraucht …Tonnen hochgiftiges Schweröl – Ihr Traumschiff gehört zu den 15 größten Seeschiffen der Welt, die zusammen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide ausstoßen, als alle 760 Millionen Autos weltweit zusammen.“ Leute, bucht Segelboote :-)!

Fotos aus Landsberg an der Warte vor 100 Jahren

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Landsber a d Warthe - 4
Vermutlich die Brückenstraße

#Gorzów Wielkopolski Diese Fotos haben wir in alten Unterlagen der Urgroßeltern gefunden. Das sind Aufnahmen auf Glasplatte in erstaunlicher Qualität, die um 1900 in Landsberg an der Warte, heute Gorzów Wielkopolski, gemacht worden sind. Sie zeigen das Geschäftshaus von Georg Streblow, vermutlich Herrenausstatter, Brückenstraße 4, die Altstadtbrücke und den Mariendom.

 

Nachtrag vom 28.6.2017: Ich freue mich, wenn Die Fotos zu privaten heimatkundlichen Zwecken verwendet werden und bitte um eine Nachricht, wo die Bilder verwendet wurden. Vielen Dank. You can use those pictures for privat local history and geography, please tell me, where you used it. Thanks! email: homepage@streblow.eu

 

 

 

Landsber a d Warthe - 10
Mariendom

 

 

 

 

 

 

Landsber a d Warthe - 7
Stadtbrücke
Landsber a d Warthe - 1
Stadtbrücke